Open Mind Festival

4. August 2017

11. OpenMindFestival in Gräfenberg am Samstag, 09.09.2017, ab 16.00 Uhr
Das „OPEN MIND FESTIVAL – Heimat bunter Musik“ ist die Antwort des Gräfenberger Bürgerforums auf die jahrelangen Neo-Nazi Aufmärsche in der Stadt. Gräfenberg hat sich erfolgreich gewehrt. Dennoch bleibt die Problematik im ländlichen Raum aktuell (Braune Fallen auf Schulhöfen, Aufkäufe von Gaststätten, Anschläge auf Flüchtlingslager). Mit dem Festival soll vor allem unsere Jugend für dieses Thema sensibilisiert werden: agieren statt reagieren.
Die VVN/BdA Bamberg ist mit einem Infostand vertreten.

Weitere Informationen: www.openmindfestival.de

Antifaschistischer Stadtrundgang

17. Juli 2017

Termin: Donnerstag, 20. Juli 2017, 18.00 Uhr
Thema: „Bamberg unterm Hakenkreuz“ (antifaschistischer Stadtrundgang)
Treffpunkt: Domplatz Bamberg

Schon sehr früh – ab Beginn der 1920er Jahre-  gab es in Bamberg Formationen der NSDAP. Mit der Machtübernahme am 30. Januar 1933 und den ersten Verhaftungen am 10. März 33 zeigten sie offen ihre Gewalt bis zur totalen Vernichtung. Der antifaschistische Stadtrundgang führt zu Orten und Plätzen, die durch die Nationalsozialisten unrühmlich belastet sind. Vielen Bambergern ist das Naziunwesen in Bamberg unbekannt, obwohl sie fast täglich an diesen geschichtsträchtigen Orten vorbeigehen.

Ausbildung statt Abschiebung

22. Juni 2017

Die VVN/BdA Bamberg lädt als Mitorganisator der Veranstaltung für Samstag, 24. Juni, 11.00-12.00 Uhr am Gabelmann ein.

Demo-20170311„Es reicht – Ausbildung und Arbeit statt Abschiebepolitik“ Unter diesem Motto konzentrieren sich die Proteste einer großen Zahl von Flüchtlingsinitiativen am 24. Juni auf die Landeshauptstadt München. Auch in Bamberg lädt an diesem Tag der Arbeitskreis „Afghanistan ist nicht sicher“, bei dem u.a. „Freund statt fremd“ und das „Netzwerk Bildung und Asyl“ mitwirken, ab ca. 11:00 Uhr zu einer Veranstaltung am Gabelmann ein. Es werden Informationen, Redebeiträge und kurze Statements sowie Liedbeiträge eines fränkischen Künstlers zum Kundgebungsthema geboten. Höhepunkt der Veranstaltung ist eine szenische Darstellung von Geflüchteten. Hierbei wird deren komplizierter Hürdenlauf durch die Institutionen in Arbeit und Ausbildung nachempfunden und es wird ein Schreiben an die lokale und bayerische Politik verfasst und versandt. Inhaltlich geht es bei der Bamberger Aktion vor allem um den „Boykott und das Unterlaufen  von Integrationsbemühungen“, wie ihn die Veranstalter im asylpolitischen Handeln der bayerischen Staatsregierung sehen. Diese sei „für manche Betroffene ein menschliches Desaster und für unsere Gesellschaft ein großer Verlust“, so Riccardo Schreck vom Netzwerk für Bildung und Asyl. Die lokale Politik in Stadt und Landkreis Bamberg soll aufgefordert und ermuntert werden, all ihre Möglichkeiten zu nutzen, um Geflüchteten Ausbildung und Arbeit zu ermöglichen, für welche unsere Wirtschaft dringend Personal sucht. (Presseankündigung von „Freund statt fremd“ und „Netzwerk Bildung und Asyl“ vom 21.6.17)

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