Mahnwache wieder jeden Montag

15. Juni 2018

„Mahnwache Asyl“ – Montag, 18. Juni um 18.00 Uhr am „Gabelmann“

Ministerpräsident Söder kündigt Abschiebungen im Alleingang, Umstellung auf Sachleistungen für Geflüchtete und Abweisungen an der bayrischen Grenze an. Der Bundesinnenminister Seehofer forciert die Einrichtungen von Ankerzentren, nach dem Vorbild der AEO in Bamberg. Die Bundeskanzlerin schließt reguläre Abschiebungen nach Afghanistan nicht mehr aus. Die EU verhandelt über Abkommen mit sogenannten sicheren Drittstaaten. Keine dieser Aktionen ist eine Lösung für die aktuellen Herausforderungen der sozialen Gerechtigkeit.

Sie schüren Ängste, fördern Fremdenfeindlichkeit und sind für Menschen, die hier Schutz suchen, schlichtweg eine Katastrophe. Für sie wird es immer schwerer ihre Rechte wahrnehmen zu können und Lebensperspektiven zu entwickeln.

Damit wollen wir uns nicht abfinden. Die Bamberger Mahnwache Asyl ist eine der bundesweit kontinuierlichsten Orte, an dem Menschen für faire Asylverfahren und eine menschenwürdige Asylpolitik eintreten.

Sie findet ab sofort wieder jeden Montag, 18 Uhr am Gabelmann in Bamberg statt.

Zeigen wir gemeinsam, dass wir für eine offene Gesellschaft stehen, die eine Politik der Abschottung, Abschreckung und Abschiebung ablehnt. Kommenden Montag gibt es Informationen zu den aktuellen „Master-Plänen“ und was diese für uns bedeuten.

Fest der Vielfalt am 30. Juni

13. Juni 2018

30. Juni 2018, Maxplatz Bamberg, 10.00 – 19.00 Uhr:
„Fest der Vielfalt“
(Veranstalter: Migrationsbeirat Bamberg)

Hans-Schütz-Straße

28. Mai 2018

Die Stadt Bamberg scheint über ihren eigenen Schatten gesprungen zu sein! Seit über zwanzig Jahren fordert die VVN/BdA die Benennung neuer Straßen nach Bamberger Verfolgte und Opfer des Naziregimes. Für das Baugebiet „Ulanenpark“ in der Wunderburg hat der Stadtrat am 21. März 18 den Straßennamen „Hans-Schütz-Straße“ zuerkannt. Wer war Hans Schütz? Hans Schütz war gebürtiger Bamberger, Elektromonteur aus der Wunderburg, Mitglied der SPD und Fahnenträger der „Sektion Wunderburg“ des Reichsbanners. Ausführliche Informationen finden sich in der VVN-Broschüre „Erinnern statt Vergessen. Zeugnisse von Verfolgung und Widerstand im Bamberger Friedhof. Ein Rundgang.“

Nach Hans Schütz wurde jetzt endlich eine Straße benannt. Wo bleiben die Straßen für Adam Kaim, Josef Prenner, Georg Grosch Johann Baptist Herrmann, Josef Fischer oder den Sintofamilien Seeger und Anton?
Der Fritz-Bayerlein-Weg benannt nach dem Nazi-Maler und überzeugtem Nationalsozialist existiert seit 1962. Wann wird hier der Name geändert in Josef-Prenner-Weg?

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