Erinnerung an die Opfer des Holocaust

28. Januar 2014

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Foto: Rieger Press

Auschwitz darf nicht vergebens gewesen sein und nunmehr in der hintersten Ecke der Geschichte verschwinden“, betonte Heinrich Fink, VVN-Bundesvorsitzender in seiner Rede. Günter Pierdzig von der Bamberger VVN forderte, „aktiv werden und und sich gegen jede Form des Rassismus zu stellen“. Helmut Müller als Vertreter des Bamberger Oberbürgermeisters betonte, dass es „keinen Schlussstrich“ geben dürfe.

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Joelle Vormann-Pfeifer, Helmut Müller, Andreas Reuß, Günter Pierdzig, Heinrich Fink (von links)
Foto: Privat

Weiter sprachen Joelle Vormann-Pfeifer für den Migranten- und Integrationsbeirat in Bamberg, Andreas Reuß für die GAL sowie ein Vertreter des Gräfenberger Bürgerforums. Musikalisch umrahmte Werner Lutz aus Erlangen die Gedenkfeier.

Antifaschistischer Stadtrundgang

24. Januar 2014

Antifaschistischer Stadtrundgang

Ein Rundgang durch Bamberg ist immer auch ein Eintauchen in die wechselvolle  Stadtgeschichte von mehr als tausend Jahren. Der antifaschistische Stadtrundgang durch Inselstadt und Sand führt besonders an Orte und Plätze, die von der verbrecherischen Unterdrückung der Nazis in Bamberg zeugen:

  • Die Zeit vor 1933 und die Tyrannei der Nazis bis 1945
  •  Der Krieg gegen das eigene Volk
  • Die Vernichtung jahrhunderte langer jüdischer Existenz
  • Personen und Schicksale, nicht nur des Widerstands

Termin: Samstag, 25. Januar 2014, 14.00 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden
Treffpunkt: Pfahlplätzchen in Bamberg
Thema: Antifaschistischer Stadtrundgang durch die Bamberger Innenstadt
Referent: Günter Pierdzig

Aufstieg und Machtübernahme der Nazis in Forchheim

15. Januar 2014

„Aufstieg und Machtübernahme der Nationalsozialisten im Landkreis und in der Stadt Forcheim 1930 bis 1933“ lautet der Vortrag von Dr. Manfred Franze am 31. Januar in Gräfenberg.
Ausgehend von der wirtschaftlichen Situation zu Beginn der dreißiger Jahre stellt Franze dar, wie die politische Entwicklung in Forchheim und der Fränkischen Schweiz verlaufen ist. Warum konnte der Nationalsozialismus auch in unserer Region Fuß fassen? Worin bestand seine Faszination? Wer hat sich ihm entgegengestellt? In der Heimatgeschichte finden die Jahre zwischen 1933 und 1945 meist eine nur sehr knappe Würdigung. Viele Dokumente aus dieser Zeit sind gezielt vernichtet worden und die Zeitzeugen werden immer weniger. Der Vortrag mit Beamer basiert auf der Auswertung der noch greifbaren Unterlagen und steht unter dem Versuch, Lücken in der sogenannten „Vergangenheitsbewältigung“ zu schließen. Die NSDAP-Ortsgruppe Gräfenberg war die erste im Forchheimer Umland und der Gräfenberger Arzt Dr. Ittameier erster Kreisleiter.
Termin: Freitag, 31. Januar 2014, 19.00 Uhr
Ort: Evangelisches Gemeindehaus in Gräfenberg
Thema: Aufstieg und Machtübernahme der Nationalsozialisten im Landkreis und in der Stadt Forchheim 1930 – 1933
Referent: Dr. Manfred Franze (EBS)

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