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Vor dem ehemaligen Wohnhaus des kommunistischen Bamberger Widerstandskämpfers Adam Kaim am Unteren Kaulberg 37 verlegte der Künstler Günter Demnig jetzt einen Stolperstein. Daniel Dorsch von der Willy-Aron-Gesellschaft, die in Bamberg bereits rund 100 Stolperstein-Verlegungen organisiert hat, erinnerte an den Beginn dieser Form der Ehrung in Bamberg: Für den jüdischen Sozialisten Willy Aron und dessen nach Theresienstadt deportierten Eltern waren 2004 unweit des Bahnhofs in der Luitpoldstraße 32 drei Stolpersteine verlegt worden. Der junge Rechtsreferendar war das erste Opfer der Faschisten in der Domstadt und Weggefährte von Adam Kaim. Unter den rund zwanzig Teilnehmenden der Gedenkfeier war auch Adam Kaims Witwe Hilde. Die fast 92-Jährige war selbst politisch aktiv und einige Jahre lang Kreisvorsitzende der VVN. Sie sprach ebenfalls einige bewegende Worte des Erinnerns. „Adi“, wie ihn seine Freunde und Genossen nannten, war am am 10. März 1933 verhaftet und als einer der ersten (Häftlingsnummer 114) in „Schutzhaft“ genommen und ins KZ Dachau abtransportiert worden. Nach seiner Entlassung konnte der gelernte Schreiner zunächst beruflich wieder Fuß fassen. Als er sich im Januar 1937 zu den internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg auf den Weg machte, wurde er wiederum verhaftet und ins KZ Dachau, vorübergehend auch ins KZ Mauthausen, verschleppt. Stolperstein für Adam Kaim verlegt weiterlesen »








